Herr Berlin

herrberlin2014Herr Berlin heißen jetzt KRAMSKY. Die neue Facebook-Seite findet Ihr H I E R ! ! !

Das erste Album einer neuen Band klingt häufig wie ein Song der zehn Mal gespielt wird, damit die obligatorischen 40 Minuten voll sind. Man sagt auch „Paket“ dazu. Oder „Masterplan“. Herr Berlin erlauben sich den Luxus, in jedem Song anders zu klingen. Ein Album wie ein Indierock-Mixtape oder eine Autofahrt mit einem Radiosender, den es so leider nicht gibt.

HERR BERLIN sind eine Indierock-Band mit deutschen Texten. Gitarrenrock, Post-Grunge – Sie haben auch schon mal über Punk, Pop und Elektro nachgedacht. Und das alles mit einem Faible für Melodien und Songs, die länger bleiben wollen… und können. Mit Texten über das kleine Leben, die Liebe, den Rausch und den Krieg. Auf der Suche, aber ohne ratlos zu klingen – mit einer klar definierten Idee von ernst gemeinter Rockmusik. Tanzbar sein, ohne Tanzband zu sein.

Das hat wahrscheinlich viel damit zu tun, dass alle Bandmitglieder schon ein paar Jahre auf der Rock-Academy rumhängen. Wer wie Sänger und Gitarrist Jimi Berlin vor 20 Jahren vor Künstlern wie The Stranglers, David Bowie oder Nina Hagen spielte und immer noch keinen Volltreffer landen konnte, sieht sich das ganze Business entspannt von unten an. Die Eins auf den Spaß und die Drei auf die Show.

Seit 2012 gibt es HERR BERLIN. Die aktuelle CD „Decoder“ wurde mit minimalem Budget, viel Herzblut und Freundschaftsdiensten produziert. Mit den ersten Songs erst mal zackig einen raus schießen, Punkte machen, Kopfstand vom Zehner. Decoder, Türen und der 4onthefloor-Kracher „Weit weg“. Dann der Songs über die Kopfschuss-Tante Ursula. Minimale Beats, maximale Aussagen. Spätestens jetzt will die Repeattaste noch mal gedrückt werden.

Langsam wird klar, worum es geht. Texte, die auf den Punkt kommen, Rockgitarren ohne falsche Posen. Keine Angst, auch mal was Großes zu schreiben und im Zweifelsfall daneben zu liegen. Alles ausprobieren, was man immer schon mal machen wollte. Präsidenten, Barsong, Eltern, Ufos und Aliens. Klasse Songs über den Krieg, den Morgen danach und die Dinge dahinter. Insgesamt ein unfassbares Indierock-Album, das sich mit dem großartigen „Kopfüber in Autos“ entspannt verabschiedet. „Wir liegen kopfüber in Autos, in unübersichtlichen Kurven. Jemand kommt und sagt: Es ist okay, wenn’s blutet.“

dekoder_copy_herr_berlin_rv “Decoder” erschien am 01.05.2014 auf Disentertainment Records (Cargo Vertrieb)

Herr Berlin sind: Flextronic (Schlagzeug, Progammierung). Florian P. Stiefel (Bass, Gitarre), J. Berlin (Gesang, Gitarre), Jo Hansson (Gitarre, Bass)

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